Meine Gedanken zur aktuellen Liefersituation und allgemein zum Umgang mit Holz

Von der sogenannten “Holzkrise” sollte jeder, der sich mit Holz beschäftigt, etwas mitbekommen haben. Die Lieferschwierigkeiten und Preiserhöhungen betreffen in erster Linie das Bauhandwerk. Aber auch Tischler, Schreiner und Holzwerker bekommen die Auswirkungen zu spüren. Es wird also Zeit, dass sich jeder ein paar Gedanken dazu macht, wie wir in Zukunft die Ressource Holz nutzen sollten.

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7 Gedanken zu „Gedanken zur aktuellen Liefersituation und allgemein zum Umgang mit Holz“

  1. Oh was eine tolle Idee mit den Frühstückbrettchen. Machst du dazu dann auch ein kurzes Video? Vor Allem würde mich interessieren, wie man das langlebig und spül-resistent hinbekommt.
    Ansonsten fallen mit als kleine Restholzprojekte noch sowas ein, wie Kinderspielzeug, Schreibtisch-Kram (wie Stift-Ablage), Handy-/Tabletständer, USB-Ladestationen/-boxen, Sport-Artikel (wie Hantelgriffe, Klimmzugstange), Bilderrahmen.
    Bin mal gespannt was sonst noch für Ideen reinkommen.

    1. Hallo Marco,
      nein, für ein einfaches verleimtes Brettchen mache ich kein Video. Ich verleime sie mit Fischleim, dann kommt gekochtes Leinöl drauf. Zwei Wochen später kann man sie benutzen. WEnn man sie nur feucht abwischt funktioniert das prima und alles ist Lebensmittelecht.
      Gruß
      Heiko

  2. Guten Tag zusammen,

    zum Thema Papier kann ich etwas beitragen, mir hat vor längerer Zeit ein Techniker von einem Drucker Anbieter den Tipp gegeben, hochwertiges Papier zu verwenden, da günstige/ billige Qualitäten in der Oberfläche rau sein können und wie Schmirgelpapier auf die Einzugswalzen wirken, das kann man sehr gut selbst fühlen und vergleichen. Alles sich eventuell daraus ergebene, möge jeder in seiner Freiheit selbst entscheiden.
    Ich möchte Danke sagen, das es Sie und Ihre Frau gibt.

    Mit freundlichem Gruß
    Bastian

    1. Hallo Bastian,
      danke für den Tipp. Wir verwenden fürs Büro so gut wie kein Papier mehr. Wir haben schon vor einigen Jahren das papierlose Büro in die Tat umgesetzt. Der Drucker steht meist untätig rum.
      Gruß
      Heiko

  3. … und dann wären da noch die USA.
    Joe Biden, der amtierende Präsident, hat unmittelbar nach seinem Amtsantritt ein riesiges Investitionsprogramm zur Förderung des heimischen Wohnungsbaus ins Leben gerufen. Seitdem wird in den USA gebaut auf Teufel komm raus!
    Was allerdings nur wenige wissen: Deutschland ist nach Kanada der zweitgrößte Importeur der USA für Bauholz.
    Ein (sehr) erheblicher Teil unseres einheimischen Holzbestandes wird seit Anfang 2021 in die USA exportiert. Das ist ein Grund für die steigenden Preise in unseren Baumärkten – dort wo Otto-Normalo gewöhnlich seine Dachlatten besorgt.
    Ich habe sogar in Baumärkten des südlichen Saarlandes Situationen erlebt, als sich eigentlich vernünftige Menschen um einen Bund Kantholz in die Haare bekommen haben.
    Summa summarum kann festgestellt werden: die Holzpreise explodieren gerade!
    Und das, obwohl aufgrund der bekannten Problematiken (Borkenkäfer etc.) eigentlich genügend Holz auf dem deutschen Markt
    verfügbar sein müsste.
    Eine paradoxe Situation.
    Viele Grüße,
    Claus

  4. Lieber Heiko,

    volle Zustimmung in allen Punkten. Zu Recycling, Wiederverwendung usw. wurde auf YouTube schon viel kommentiert. Dennoch möchte ich den Punkt hier nochmal aufgreifen und hervorheben unter dem Aspekt ” Massivholz statt Platte”:

    Vorteil von Massivholz ist mMn auch die deutlich bessere Wiederverwendbarkeit: Wenn ein Möbel dann doch irgendwann mal aussortiert wird, kann aus der alten Tischplatte eine Seitenwand für ein Regal, aus Zargen noch Schubkästen usw. hergestellt werden etc.
    Oberfläche abhobeln, aufsägen, neu verleimen…alles gut machbar. Das Holz ist ja nicht wirklich alt geworden, sieht wieder aus wie “neu” und ist obendrein sehr gut getrocknet.
    Seit einigen Monaten versuche ich das privat vermehrt so umzusetzen und bin erstaunt, welche Holzmengen man kostenlos einsammeln kann: Die aussortierte Sitzbank der Freunde, ein ausrangierter Tisch der Nachbarn usw., da kommen durchaus sehr brauchbare Formate und Holzstärken zusammen. Und selbst wenn es am Ende nur für die meist versteckten Schubkästen gereicht hat, ist in Summe einiges gespart.

    Sicherlich im Schwerpunkt eher eine Strategie für den Hobbybereich, aber durchaus gut gangbar, zumindest als Ergänzung.
    Wenn ich so sehe, was im Recyclinghof so alles im Holzcontainer liegt, blutet mir manchmal das Herz um die schönen großen Platten mit durchgehenden Lamellen…

    Sehr schade, dass es hier nicht wirklich Second-Hand Baumärkte gibt, wie vereinzelt in anderen Ländern. Für eine gewisse Niesche sollte das eigentlich auch kommerzialisierbar sein.

    Super Video und weiter so mit solchen Themen. Es ist sehr hilfreich, wenn Multiplikatoren wie du diese Themen aus der Öko-Ecke in die Breite holen.

    Herzlichst
    Fabian

    1. Hallo Fabian,
      bei uns gibt es keine Sperrmülltage mehr und beim Wetstoffhof landet alles in einem großen Container, wo man nicht mehr dran kommt. Mit Sicherheit kann man viel altholz verwenden. Und sei es nur zum Schablonen- oder Musterbau. Aber es ist wird immer schwieriger an dieses Altholz zu kommen. Inzwischen sind wir in der bekloppten Situation, dass die Müllverbrennungsanlagen Müll suchen, damit sie wirtschaftlich arbeiten können. ich glaube wir werden noch sehr interessante Zeiten erleben.
      Gruß
      Heiko

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